30. Januar 2010

Tokyo Sky Tree

Der Turm (im Bau) auf dem Foto ist der neue Fernsehturm "Tokyo Sky Tree", der bis Ende 2011 fertig gestellt und 2012 eröffnet wird.

Gestern bin ich dort vorbeigekommen und ihn zum ersten Mal gesehen. Jetzt ist er bis 281 Meter hoch gebaut aber er wird noch höher... bis 634m! Vor der Baustelle habe ich versucht, die Höhe vorzustellen aber konnte es nicht, dass er noch mehr als zweimal höher wird. Er wird der babylonische Turn Japans!

Der jetzige Tokyo Tower, der 1958 gebaut wird, ist 332,5m hoch. Er wird nicht sofort nach der Fertigstellung vom neuen Fernsehturm abgebaut wird. Aber es ist unmöglich, dass der alte Fernsehturm nur mit Eintrittsgebühren betreibt. Ich finde es schade, wenn er später abgebaut werden muss.

Webseite vom Tokyo Sky Tree (Englisch);
www.tokyo-skytree.jp/english/
Access;
Narihira-bashi Bahnhof (Tobu-Isesaki Line)
oder Haltestelle vom Tokyo-Metro "Oshiage" (Asakusa-Line oder Hanzomon-Line)

28. Januar 2010

Weißes Taiyaki

Letztes Jahr war wirklich "Taiyaki-Jahr". Viele Taiyaki-Geschäfte wurden neu eröffnet und neuartige Taiyaki wurden erfunden.

Weißes Taiyaki aus Tapioka-Mehl ist auch eine neue Art Taiyaki, die langsam populär wird. Ich habe heute bei einem Fachgeschäft von weißem Taiyaki drei Stück gekauft; ein Taiyaki mit An und Sojamilch, ein mit Erdbeersahne, ein mit Käsekuchen-Sahne (es steht "cheese cake" flavor).

Der Verkäufer hat uns empfohlen, das mit An und Sojamilch warm zu essen und die anderen kalt zu essen. Er hat uns einen Anweisungszettel gegeben. Dort steht, "30 Seukuden mit Mikrowelle wärmen und danach 1-2 Minuten mit Toaster toasten". Ich habe das An-Taiyaki so gemacht und gegessen. Der Teig war klebrig wie Mochi, obwohl es getoastet worden ist. Jedenfalls mag ich das Gefühl und ich glaube, alle Japaner mögen es.

Das Erdbeersahne-Taiyaki und das Käsekuchen-Taiyaki waren für mich ganz neu. Ich würde sagen, sie haben japanisch-europäisch geschmeckt und mir gut gefallen.

Das Geschäft liegt in der Nähe von mir, aber sein Hauptgeschäft ist in Shibuya. Es muss leicht erreichbar sein.


Shibuya Shiroi-Taiyaki Hakata-Ikkokudo
Adresse;
Dogenzaka 2-25-10 Shibuya Tokio
Access etc.(Japanisch);
http://r.tabelog.com/tokyo/A1303/A130301/13092131/

26. Januar 2010

Bäckerei Johan

Bei einer Bäckerei in Shinjuku habe ich eine interessante Verkaufskampagne gesehen.

Die Bäckerei heißt "Johan Paris" und liegt im Untergeschoss vom Kaufhaus Mitsukoshi in Shinjuku. Sie backt meistens französisches Brot, aber während der Kampagne (ich weiß nicht, bis wann) werden auch unterschiedliche Sorte deutschen Brot gebacken. Zum Beispiel Roggenmischbrot, Berlinerlandbrot, Heidebrot, Kartoffelbrot, Kaisersemmel, Butterkuchen und Weckmann. Alles hat wirklich deutsch ausgesehen.


Ich habe aber dort kein deutsches Brot sondern "Maisbrötchen" gekauft. Das ist kein Brot aus Maismehl, sondern Milchbrötchen mit gekochtem Mais. Hörd es sich lecker an? Es ist eigentlich das bestverkaufte Brot dieser Bäckerei und manchmal wird durch Medien vorgestellt. Das war wirklich lecker aber ich habe gedacht, vielleicht zusätzlich mit Käse wäre es noch leckerer.

25. Januar 2010

Ichigo.Daifuku

Daifuku heißt normalerweise mit An gefülltes Mochi. Aber es gibt heute unterscihedliche Sorte Daifuku.
Bei einem Daifuku-Geschäft habe ich "Ichigo-Daifuku (Daifuku mit Erdbeere)" und "Tomaten-Daifuku" gekauft. Ichigo-Daifuku ist in Japan weit verbreitet aber Tomaten-Daifuku ist sehr selten. Es war mit weißem An und eine kleine Kirschtomate drinnen. Ich habe es sofort gegessen und hab kein Foto gemacht (auf der Webseite vom Geschäft gibt's Fotos), aber das hat nicht so komisch geschmeckt, wie ich vorher vermutet habe. Sogar sehr lecker. Das Ichigo-Daifuku (Foto) war auch mit weißem An gefüllt, obwohl ein normales Ichigo-Daifuku mit schwarzem An gefüllt ist.

Webseite von Daifuku-ya (Japanisch)
www.15plaza.com/daifukuya/

Heutzutage ist Daifuku mit Sahne statt An auch populär. Eigentlich esse ich nicht so gerne Sahne aber Sahne mit Erdbeere, Biskuitkuchen und Mochi finde ich eine gute Kombination. Das kann man bei manchen Convenience-Stores kaufen.

21. Januar 2010

Italienisches Restaurant

Es war gestern unglaublich warm und heute wird die Höchsttemperatur nochmal gegen 18 °C in Tokio. Ich fürchte, dass die Kirschen schon anfangen zu blühen.

Ich habe ein hübsches italienisches Restaurant in der Nähe von mir entdeckt. Das heißt "La Ventura" und es gab dort nicht nur das italienische Restaurant sondern auch ein Blumengeschäft und ein Café im gleichen Gebäude. Ich fand es schön, dass sie einen großen Garten und viele Pflanzen haben.

Wir haben "Pasta Lunch (Salad, Brot, Pasta, Getränke)" bestellt. Die Spaghetti waren genau "al dente" (in Deutschland habe ich nur zu weich gekochte Spaghetti gegessen...) und die handgemachten Tagliatelle haben zur Tomatencremesoße perfekt gepasst.
Die Focaccia hat auch wirklich italienisch geschmeckt.


In Tokio ist ein Restaurant mit einem großen Garten sehr selten. Bei diesem Restaurant kann man durch Fenster Vögel fliegen oder auf einem Ast sitzen schauen. Es war sehr angenehm. Ich habe einige Gäste auf dem Balkon saßen gesehen. Für mich war's zu kalt, draußen zu essen aber im Frühling und Sommer wäre es schön.

20. Januar 2010

Baumkuchen

Meine Mutter hat von meiner Tante einen Baumkuchen geschenkt bekommen. Sie fand ihn super lecker und hat mir auch einen bestellt. Das Geschäft heißt "Yataro" und man kann auch per Internet bestellen (www.yataro.com). Der Baumkuchen war sehr weich und lecker, wie meine Mutter gesagt hat. Er hat wirklich nach frischen Eiern und Butter geschmeckt. Übrigens habe ich vorher im Internet das Geschäft recherchiert und meiner Mutter mitgeteilt, dass der Baumkuchen 1800 Yen (ca. 15 Euro) kostet. Sie hat gesagt, "Echt? So billig?". Im Gegenteil fand ich den Preis nicht super billig, weil ich weiß, dass man in Deutschland leckere Baumkuchen sehr billig kaufen kann.


Wir kaufen auch manchmal im Supermarkt oder im Convenience-Store Baumkuchen. Es gibt viele Sorte Baumkuchen wie Matcha-Baumkuchen auf dem Foto (Ich mag ihn!). Ist es komisch, wenn man deutschen Freunden einen "japanischen" Baumkuchen als Souvenir mitbringt?

18. Januar 2010

Shopping

Ende Dezember hat der Winterschlussverkauf begonnen und jetzt sind die Waren noch billiger geworden. In Japan heißt der Schlussverkauf normalerweise "sale" oder "bargain" oder "clearance" wie auf Englisch. Auf Japanisch heißt er wahrscheinlich "Uri-tsukushi" aber es ist seltener benutzt.

Ich bin mit meiner Schwester nach Ginza shoppen gegangen. Beim Kaufhaus "Printemps Ginza" haben wir super günstige Waren erworben. Sie waren 60-80 % Rabatt. Wir waren natürlich sehr froh.

In Shinjuku habe ich bei "Marui" Ohrenschützer und Handschuhe gekauft. Es gibt sechs Marui-Gebäude in Shinjuku, nämlich Marui-Honkan (Hauptgebäude), Marui-Curren (Mode für junge Mädchen), Marui-One (neuartige Mode), Marui-In-the-Room (Möbel), Marui-Annex (Herren- Kindermode). Ich besuche immer nur Honkan und Curren, aber diesmal habe ich zum ersten Mal das renovierte Marui-One besucht und fand es sehr interessant. Es gibt dort einige Geschäfte, die Kimono für junge Mädchen oder etwas sehr japanisches wie Kanzashi (japanische Schmuckhaarnadel) handeln. Das kann ich euch auf alle Fälle empfehlen.

7. Januar 2010

Backstube Zopf in Matsudo

Meine Mutter hat uns vorgeschlagen, die Bäckerei "Backstube Zopf" in Matsudo zu besuchen.

Sie hat die Bäckerei ferngesehen und sie war sehr interessiert. Eigentlich wusste ich den Name der Bäckerei schon, weil sie in Japan sehr berühmt ist. Sie liegt nordöstlich von Tokio und jeden Tag kommen viele Leute von ganz Japan. Im Internet steht, dass es oft lange Schlange entsteht und man oft 1-4 Stunden (!) warten muss, um Brot zu kaufen.

Es war gegen 13.30 Uhr, als wir in die Bäckerei gekommen sind. Zum Glück gab es keine Schlange vor dem Laden, aber drinnen war's ganz voll. Es gab so viele Sorte Brot, Brötchen und Gebäcke...auch deutsches Brot ! Wir haben Dinkelmischbrot, Brezeln, An-Brötchen, Creme-Brötchen, Süßkartoffelbrötchen, Tunfischbrötchen und Zimt-Zucker-Brötchen gekauft.

Danach haben wir uns vor der Bäckerei mit meiner Schwester und ihrer Familie getroffen. Meine Schwester und ihre zwei Söhne essen auch sehr gerne Brot. Vor allem mag meine Schwester Brezel und sie hat sich sehr gefreut, dass sie einige Stücke kaufen konnte.

Die Brezel war klein und nicht so weich. Trotzdem hat sie gut geschmeckt. Eigentlich waren alle sehr lecker. Mir hat Dinkelmischbrot besonders gut gefallen. An-Brötchen und Süßkartoffelbrötchen waren auch super lecker. Der Brotteig war sehr weich und hat sehr gut zu An und Süßkartoffel-Füllung gepasst.

Wir alle sind danach in ein Family-Restaurant Tee trinken gefahren. Ich habe mich gewundert, dass der kleinere Neffe fast allein einen großen Eisbecher aufgegessen hat!Backstube Zopf (Japanisch);
www.zopf.jp

5. Januar 2010

Izu-Halbinsel

Gestern bin ich mit meiner Familie und einer Familie, die wir gut kennen, auf die Izu-Halbinsel gefahren.

Izu liegt südwestlich von Tokio. Da das Klima mild ist und es viele heiße Quellen und Badestrände gibt, besuchen dort viele Leute. Vor allem sind die Städten auf der Ostseite von Tokiotern beliebt, weil sie mit dem Schnellzug oder mit dem Auto leicht erreichbar sind. Aber wir sind in eine Stadt der Westküste gefahren. Wir haben gut drei Aitostunden (Hinfahrt) gebraucht.

Die Stadt heißt Matsuzaki. Die Familie, die mit uns gefahren ist, kennt gut die Stadt, weil ihre Eltern dort lange gewohnt haben. Wir haben zuerst in einem traditionellen Aal-Restaurant Unaju (gegrillter Aal auf Reis in einer Lackschachtel) gegessen. Das war super lecker. Nicht nur der Aal, sondern auch das Reis war perfekt.

Am Eingang vom Restaurant war einer Neujahrsschmuck aufgehängt. Und die Innenausstattung war auch sehr japanisch wie bei meinen Großeltern. Mir hat es gut gefallen.

Danach hat uns die mitreisende Familie in ein schickes Haus, in dem ihre Eltern gewohnt haben, mitgebracht. Wir haben gemeinsam im Garten Pampelmusenmandarine und Yuzu (japanische Zitrone) geerntet und mit Sekt angestoßen.

Die Gegend ist durch schöne Landschaft bekannt. Das Meer und die Küste waren wirklich wunderschön. Die Abendsonne hat uns besonders tief beeindruckt. Es ist ein guter Ort, um sich zu entspannen.

1. Januar 2010

2010

Akemashite Omedetou Gozaimasu.

Ich wünsche euch alles Gute im Jahr 2010!

Silvester und Neujahr in Japan sind viel luhiger als in Europa.
Mann isst am 31.12. in der Nacht Buchweizennudeln (ohne Feuerwerke) und am 1.1. (bzw. am 2. oder 3.1.) besucht man einen Schrein.

Bei mir gibt's nichts besonders. Ich habe keine Buchweizennudeln gegessen und werde wahrscheinlich keinen Schrein besuchen. Am 31.12. habe ich schwarze Sojabohnen gekocht. Es ist typisch in Japan, am Jahresende schwarze Sojabohnen zu kochen, um sie während der Neujahrsfeiertage zu essen. Eigentlich ist es ein von den japanischen Neujahrsgerichten, die "Osechi" heißt (http://de.wikipedia.org/wiki/Osechi). Ich bin so faul, dass ich nur ein davon vorbereitet habe.

Es ist vielleicht für Europäer komisch, dass man in Japan schon am 26.12. alle Weihnachtsdeko wegmacht. Ab 26.12. (oder noch früher) stellt man in Japan Neujahrsdeko auf. Neujahrsdeko besteht normalerweise aus Kiefer, Bambus, Strohseil und manchmal mit anderen Pflanzen oder mit aus weißem und rotem Papier hergestelltem Schmuck.

Zu Hause stellt man Schmuck vom Tier des Jahres oder Kagami-Mochi (Dekoration aus Mochi und Mandarine). Vor einigen Tagen hat meine Mutter Mochi gemacht und ich habe probiert, Kagami-Mochi zu stellen, aber es sieht gar nicht traditionell aus (so sieht ein traditionelles Kagami-Mochi aus; http://de.wikipedia.org/wiki/Kagami-Mochi).

Als das erste Essen vom Jahr 2010 habe ich Mochi mit Anko gegessen.
Das war sehr lecker.