1. Juli 2009

Yamate in Yokohama

Gestern in ich durch den Yamate-Bezirk in Yokohama spazieren gegangen.

Das war Mitte des 19. Jahrhunderts, dass Japan die Abschließungspolitik aufgehört hat. Japan hat dann den Yokohama-Hafen geöffnet und der Yamate-Bezirk ist ein von den Siedlungsgebieten für Ausländer (vor allem England und Frankreich) geworden. Heutzutage stehen die alten Häuser, in den damals Ausländer oder japanische Diplomaten gewohnt haben, zur Besichtigung offen.

Im "Italienischer Garten" stehen "das Haus des Diplomats (Uchidas Haus)" und "Bluff Nr.18". Das Haus des Diplomats besaß ein japanischer Diplomat. Drinnen ist genauso wie damals möbiliert und im Garten blühen Rose, Lilie und Blumen der Jahreszeit. Ich fand sie sehr schön.



Das Haus "Bluff Nr.18" war Pfarrhaus einer katholischen Kirche. Der Name stammt von der Gegend, die auf Englisch "the Bluff" genannt worden ist, weil sie auf einem steilen Hügel liegt. Im Yamate-Bezirk gab es damals viele Bluff-Häuser, aber nur einige bleiben noch heute.


Ich habe auch "Bluff Nr.234", "Ehrisman's Residence" und das Yamate-Museum am Motomachi-Park besichtigt. Es war interessant, die Gebäude im westlichen Stil des 19. Jahrhunderts zu schauen. Heutzutage bauen viele Japaner gerne im westlichen Stil, aber ich stelle mir vor, die Japaner jener Zeit waren von den Häusern, die europäische Architekten konstruiert haben, tief beeindruckt.

Neben dem Motomachi-Park gibt es Friedhöfe von Ausländern vom 19. bis Mitte 20.Jhd., aber sie waren nicht geöffnet. Ich bin wieder gelaufen und in den "Harbor View Park" gekommen. Von dort kann man den Hafen und die "Yokohama Bay Bridge" schauen. Leider war es trüb . Außerdem flogen Mücken um mich herum! Ich hatte keine Lust, dort lange zu blieben.


Zum Schluss meines zwei Stunden langen Spaziergangs bin ich in die Chinatown gekommen. Ich habe dort schon mehrmals besucht und fast jedes Mal habe ich ein großes "Nikuman" (chinesische Hefeklöße mit Hackfleisch und Gemüse) gegessen. Aber das Problem ist, es ist für mich zu groß (viel größer als ein normales Nikuman) und ein kleines Nikuman schmeckt nicht so wunderbar. Da ich gestern keinen so großen Hunger hatte, habe ich mir nur in den Straßen umgeschaut . Aber ich kann euch zeigen, wie ein Nikuman aussieht. Die Foto sind Nikuman von der Raststätte in Gotenba, das ich letztes Wochenende vor dem Bergsteigen gegessen habe. Ich kenne mehrere Deutsche in Japan, die sehr gerne Nikuman oder Pizzaman (Nikuman mit Tomatensoße und Käse) essen. Ich glaube, wenn ich einen Nikuman-Imbiss in Deutschland öffnen würde, könnte ich gute Geschäfte machen.


1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Hallo. Die Bilder und Deine Berichte sind sehr interessant. Ich freue mich auf diesen September, da ich dann auch hoffentlich so viel wie möglich von Japan sehen werde.

LG von Nihal aus Hamburg