27. Juli 2009

Volkstanzfest in meinem Stadtbezirk

Das war ein kleines Fest in der Nähe und es gab nichts besonders zu berichten, deswegen nur Fotos...



20. Juli 2009

Schlussverkauf

Der schlussverkauf hat schon vor einigen Wochen angefangen und es wird immer mehr reduziert.

Ich bin mit meiner Schwester (und ihrem kleinen Sohn) zum Shopping Center "LaLa Port Tokyo Bay" gegangen. Eigentlich liegt es nicht in Tokio sondern in Minami-Funabashi in der Chiba-Präfektur und es braucht eine halbe Stunde vom Tokio-Bahnhof mit dem Zug.

LaLa Port Tokyo Bay ist sehr groß. Es gibt ca. 540 Geschäfte und wir konnten weniger als ein viertel davon besuchen.

Bei fast allen Geschäften werden die Waren schon max. 85% (die meisten 50-70%) reduziert. Meine Schwester hat zwei Tops und eine Sommerjacke, und ich habe ein Kleid, einen Schal und eine Hose sehr billig gekauft. Wir waren sehr happy.


Zum Essen stehen auch viele Restaurants, Café und Self-Service-Restaurants zur Auswahl. Wir sind zu einem neuen Food Court (an diesem Tag neu eröffnet) in der Nord-Zone gegangen. Dort gibt es freie Sitze und mehrere Self-Service-Restaurants und wir haben von einem Onigiri-Laden abgeholt. Onigiri ist in Europa noch nicht so verbreitet wie Sushi, aber Japaner essen viel häufiger. Viele Schüler bringen Onigiri zum Mittagessen in die Schule mit (Ich habe auch fast jeden Tag Onigiri mitgebracht). Mein kleinerer Neffe isst es auch fast jeden Tag. Die Onigiri, die wir gegessen haben, waren jeweils mit Lachs, Konbu und Mentaiko (Kabeljaurogen).


Danach bin ich nach Ikebukuro gefahren und hab in einem Geschäft in Sun Shine City noch ein Kleid gekauft. Ich liebe Shopping!

14. Juli 2009

Infos; Feuerwerk-Festivals 2009 Sommer

Hier sind die Feuerwerk-Festivals (auf Jp. Hanabi-Taikai) innerhalb der 23 Stadtbezirke Tokios.

21.7. (Di) Katsushika-Noryo-Hanabi-Taikai
Haltestelle (Ort); Shibatama, Kanamachi (Sumida-ku)
Feuerwerke; ca. 10.000
Besucher; ca.350.000

23.7. (Do) Adachi-no-Hanabi
Haltestelle (Ort); Kitasenju (Adachi-ku)
Feuerwerke; ca.12.000
Besucher; ca.590.000

25.7.(Sa)  Sumidagawa-Hanabi-Taikai
Haltestelle (Ort); Asakusa, Kuramae (Sumida-ku, Taito-ku)
Feuerwerke; ca.21.500
Besucher; ca.908.000

1.8. (Sa) Itabashi-Hanabi-Taikai
Haltestelle (Ort); Nichidai, Takashima-daira (Itabashi-ku)
Feuerwerke; ca.11.000
Besucher; ca.520.000

1.8. (Sa) Edogawa-ku-Hanabi-Taikai
Haltestelle (Ort); Shinozaki, Koiwa (Edogawa-ku)
Feuerwerke; ca.14.000
Besucher; ca.1.390.000

4.8. (Di) Koto-Hanabi-Taikai
Haltestelle (Ort); Minami-Sunamachi (Koto-ku)
Feuerwerke; ca.4.000
Besucher; ca.300.000

6.8. (Do) Jungu-Gaien-Hanabi-Taikai
Haltestelle (Ort); Gaien-mae (Shinjuku-ku)
Feuerwerke; ca.12.000
Besucher; ca.170.000

8.8. (Sa) Tokyo-wan-Dai-hanabi-sai
Haltestelle (Ort); Kachidoki (Chuo-ku)
Feuerwerke; ca.12.000

11. Juli 2009

Hoozuki-ichi in Asakusa

Ich bin auf den Hoozuki-Markt am Senso-ji (Senso-Tempel) in Asakusa gegangen. Hoozuki ist eine Zierpflanze aus Südostasien, die in Japan seit alten Zeiten geliebt wird. Im Wikipedia steht, es heißt auf Deutsch Lampionblume wegen des laternenförmigen orangefarbenen Blütenkelchs. Das sieht wirklich wie eine japanische Papierlaterne oder einen Papierballon aus.

Der Markt findet jedes Jahr am 9. und 10. Juli statt. Man sagt, wenn man am 10.7. einen Tempel besucht, dann entspricht es dem täglichen Besuch für 127 Jahren (46.000 Tage). Deswegen besuchen viele Buddhisten am "Tag der 46.000 Male wiederholten Wohltat" einen oder mehrere Tempel. Da der Hoozuki-Markt vom Senso-ji am gleichen Tag stattfindet, kommen ungleublich viele Besucher. Ich habe gehört, jedes Jahr besuchen ca. 400.000 Leute den Markt.



Es gab ca. 200 Buden von Hoozuki im Tempelgelände und in der Aufgangstraße zum Tempel. Hoozuki im Blumentopf oder geschnittene Stängel waren zum Verkauf. Bei einigen geschäften wurden auch Hoozuki mit Windglöckchen verkauft.


Ich erinnere mich daran, dass ich als Kind von meiner Mutter gelernt habe, einen Hoozuki-Ballon zu pfeifen. Sie hat auch manchmal Ikebana (japanische Kunst des Blumenarrangierens) mit Hoozuki gemacht. In Japan gibt es eine Tradition, während der Obon-Zeit (buddhistische Feiertage des Totengedenkens im August) Hoozuki mit anderen Blumen oder Süßigkeiten in eine Schale oder in einen Bambuskorb zu stecken und es vor dem Hausaltar zu setzen, um es den Vorfahren darzubringen. Man sagt, in der Obon-Zeit kommen die Vorfahren nach Hause zurück und Hoozuki wirkt als Willkommens-Laternen. Für Buddhisten ist der Besuch auf dem Hoozuki-Markt die erste Vorbereitung für die Obon-Zeit.

9. Juli 2009

Tanabata-Tag

Vorgestern (7.7.) war Tanabata-Tag (Sternenfest von Wega und Altair). Man stellt Bambusbäume auf und hängt an den Bäumen Zettel mit Wünschen auf.

Ich bin an dem Tag in ein Onsen-Haus gegangen. Dort wurden auch Bambusbäume aufgestellt. Die Kunden konnten auf bunten Zetteln ihre Wünsche schreiben, wenn sie wollten. Ich habe nicht geschrieben aber einige Zettel gelesen. Die Wünsche waren meistens von Kindern wie "Ich wünsche, dass mein Lehrer mich nicht tadelt." oder "Ich wünsche mir Videospiele."


Und heute habe ich zufällig in Kappabashi Tanabata-Schmuck gesehen. Die Veranstaltungen wie Volkstanz und Parade haben schon am letzten Wochenende geendet, aber der Schmuck ist bis morgen zu sehen.



In vielen Regionen wird Tanabata nicht am 7.7. sondern dem alten japanischen Kalender entsprechend im August (gegen 7. 8.) gefeiert. Eigentlich finden viele Tanabata-Feste im August statt. Vielleicht werde ich dann ein richtiges Tanabata-Fest besuchen.

6. Juli 2009

Cappuccino und Taiyaki

Sie sind Cappucino von "Bar del Sole" in Imoarai-zaka (3 Minuten von Roppogi-Hills). Wir waren zu sechst und drei davon haben Cappucino bestellt, ohne zu wissen, dass dort ein italienischer Barista, der früher beim World Barista Championship gewonnen hat, Cappucino mit Figuren macht. Ich habe Cappucino mit Kaninchen und die anderen haben Cappuccino mit Katze oder mit der Sonne bekommen. Könnt ihr euch vorstellen, dass wir gezögert haben umzurühren? Man bietet manchmal Cappucino mit Herzen an, aber mit solchen Figuren habe ich früher nie gesehen.



Ich bin auch an Rippongi-Hills vorbeigekommen. Die Spinne aus Metall ist eine symbolische Figur von Roppogi-Hills und hier treffen sich Leute. Da ich ein bisschen Zeit hatte, habe ich mich in einigen Geschäften ein bisschen umgeschaut.




Bevor ich nach Hause gefahren bin, war ich in Shinjuku. Im Untergeschoss vom Studio Alta habe ich ein neues Taiyaki-Geschäft gefunden. Auf dem Plakat stand "kaltes Taiyaki mit Sahne und Anko im knusprigen Teig; das ist das erste kalte Taiyaki in Japan". Das finde ich total neu, weil man normalerweise Taiyaki warm isst. Ich wollte mal das kelte Taiyaki probieren, aber das war nicht zum Mitnehmen sondern nur dort zu essen. Da ich nicht dort allein essen wollte, habe ich statt kalte Taiyaki normale (warme) Taiyaki mit Custard Cream zum Mitnehmen gekauft. Dort verkaufen sich Taiyaki sehr gut und ich musste fünf Minuten warten bis die Taiyaki gebacken wurden.

Zu Hause habe ich sie mit Toaster aufgewärmt. Der Teig war sehr dünn und knusprig. Die Creme war nicht zu süß und sehr lecker. Das Geschäft bietet noch normale Taiyaki mit Anko, mit Grüntee-Anko, mit Walnuss-Sesam-Anko, mit grünen Sojabohnen und mit gesalzenen Erbsen an. (Hier gibt es die Speisekarte; http://www.hotland.co.jp/ginnoan/contents/menu/index.html) Das hat auch mehrere Zweiggeschäfte, aber im Tokio-Zentrum ist das Geschäft im Studio Alta das einzige.

1. Juli 2009

Yamate in Yokohama

Gestern in ich durch den Yamate-Bezirk in Yokohama spazieren gegangen.

Das war Mitte des 19. Jahrhunderts, dass Japan die Abschließungspolitik aufgehört hat. Japan hat dann den Yokohama-Hafen geöffnet und der Yamate-Bezirk ist ein von den Siedlungsgebieten für Ausländer (vor allem England und Frankreich) geworden. Heutzutage stehen die alten Häuser, in den damals Ausländer oder japanische Diplomaten gewohnt haben, zur Besichtigung offen.

Im "Italienischer Garten" stehen "das Haus des Diplomats (Uchidas Haus)" und "Bluff Nr.18". Das Haus des Diplomats besaß ein japanischer Diplomat. Drinnen ist genauso wie damals möbiliert und im Garten blühen Rose, Lilie und Blumen der Jahreszeit. Ich fand sie sehr schön.



Das Haus "Bluff Nr.18" war Pfarrhaus einer katholischen Kirche. Der Name stammt von der Gegend, die auf Englisch "the Bluff" genannt worden ist, weil sie auf einem steilen Hügel liegt. Im Yamate-Bezirk gab es damals viele Bluff-Häuser, aber nur einige bleiben noch heute.


Ich habe auch "Bluff Nr.234", "Ehrisman's Residence" und das Yamate-Museum am Motomachi-Park besichtigt. Es war interessant, die Gebäude im westlichen Stil des 19. Jahrhunderts zu schauen. Heutzutage bauen viele Japaner gerne im westlichen Stil, aber ich stelle mir vor, die Japaner jener Zeit waren von den Häusern, die europäische Architekten konstruiert haben, tief beeindruckt.

Neben dem Motomachi-Park gibt es Friedhöfe von Ausländern vom 19. bis Mitte 20.Jhd., aber sie waren nicht geöffnet. Ich bin wieder gelaufen und in den "Harbor View Park" gekommen. Von dort kann man den Hafen und die "Yokohama Bay Bridge" schauen. Leider war es trüb . Außerdem flogen Mücken um mich herum! Ich hatte keine Lust, dort lange zu blieben.


Zum Schluss meines zwei Stunden langen Spaziergangs bin ich in die Chinatown gekommen. Ich habe dort schon mehrmals besucht und fast jedes Mal habe ich ein großes "Nikuman" (chinesische Hefeklöße mit Hackfleisch und Gemüse) gegessen. Aber das Problem ist, es ist für mich zu groß (viel größer als ein normales Nikuman) und ein kleines Nikuman schmeckt nicht so wunderbar. Da ich gestern keinen so großen Hunger hatte, habe ich mir nur in den Straßen umgeschaut . Aber ich kann euch zeigen, wie ein Nikuman aussieht. Die Foto sind Nikuman von der Raststätte in Gotenba, das ich letztes Wochenende vor dem Bergsteigen gegessen habe. Ich kenne mehrere Deutsche in Japan, die sehr gerne Nikuman oder Pizzaman (Nikuman mit Tomatensoße und Käse) essen. Ich glaube, wenn ich einen Nikuman-Imbiss in Deutschland öffnen würde, könnte ich gute Geschäfte machen.