29. Juni 2009

ein kleines Bergsteigen

s ist noch Regenzeit in Tokio, aber wir haben nicht so viele Regentage. Heute ist es sonnig und auch am Samstag, als ich mit meinem Mann auf Kintoki-san (bzw. Kintoki-yama) gestiegen bin.

Kintoki-san ist ein Berg von 1213m Höhe in Hakone und er ist in Japan bekannt wegen eines Märchens, das fast alle Japaner kennen. Das Märchen "Kintaro" ist eine Geschichte von einem realen Samurai "Sakata-no-Kintoki", der als Kind "Kintaro" hieß. Beim Märchen geht es darum; Kintaro war so ein starkes Kind, dass er immer im Sumo mit Erwachsenen gewonnen hat. Einmal hat er in einem Berg einen Bär begegnet und gegen ihn gerungen und gewonnen. Der Bär und alle Tiere, die den Kampf gesehen haben, sind Kintaros Diener geworden.

Wegen der Legende, dass Kintaro (Sakata-no-Kintoki) im Kintoki-san aufgewachsen ist, wurde der Berg Kintoki-san genannt. Auf und am Berg stehen viele Statue von Kintaro. Normalerweise reitet er auf einem Bär und trägt eine Schürze und eine Axt. Das ist seine typische Figur für Japaner.


In 80 Minuten sind wir den Gipfel erreichen.
Es war ziemlich sonnig und man konnte von dort Fuji schauen! Aber auf dem Foto ist der Fuji gar nicht klar... Eigentlich habe ich mit meinem Digitalkamera Fotos gemacht, aber fast alle Bilder auf meiner Speicherkarte sind komischerweise kaputt gegangen... Deshalb habe ich nur kleine Fotos von meinem altmodischen Internationnal-Handy (jetzt haben viele Japaner neuere und bessere Handys mit integriertem Digital-Video, Fernseher oder GPS-Navi und man kann natürlich bessere Fotos über 5 Millionen Pixel (einige sogar 10 Millionen Pixel) machen. Aber mein über zwei Jahre altes Internationnal-Handy, das man in vielen Ländern benutzen kann, hat nur wenige Funktionen...).

Um den Gipfel herum gab es zwei Teehäuser und wir haben dort fünf Flasche Getränke (wir waren total durstig!), Brötchen und Eis gekauft. Danach sind wir abgestiegen aber haben einen falschen Weg genommen! Schließlich sind wir an die entgegengesetzte Seite des Bergs gekommen! Wir mussten einmal mit dem Bus und Zug vom Fuß des Berges in die Stadt Hakones fahren, um wieder in den Parkplatz von unserem Auso zurück zu kommen. Aber das war nicht schlimm. Wir konnten inzwischen mit dem sogenannten "Hortensienzug" durch Hakone fahren! An den Gleisen blühen viele Hortensien und da der Bergzug nur langsam fährt, kann mann sie gut schauen. Ich habe gehört, der Hortensienzug fährt in dieser Saison auch in der Nacht, aber man muss vorher einen Platz reservieren (die Plätze werden jedes Jahr schnell ausverkauft).

Als wir nach Hause gefahren sind, konnten wir nochmal Fuji vage schauen. Es war schon am Abend und ein bisschen bewölkt, deswegen sah es wie eine Tuschmalerei aus.
(das letzte Foto; Dango von einem Teehaus am Kintoki-san)

21. Juni 2009

Hoba-Sushi

Hoba-Sushi ist eine lokale Küche der Gifu-Region im Frühsommer. Das ist kein Nigiri-Sushi (Ballen-Sushi) oder Maki-Sushi (Rollen-Sushi), das auch in Europa gegessen wird. Es ist in Hoba-Blätter eingewickeltes gepresstes Sushi, das man fast nur in Gifu und in der Umgebung gegessen wird. Hoba ist Blätter von Magnolie und riecht zielich stark. In Gifu benutzt man die Blätter für die rokale Küche wie Hoba-Sushi, Hoba-Mochi und Hoba-Miso.

Meine Mutter wohnt in Gifu und macht jedes Jahr im Frühsommer mindestens zweimal im Jahr Hoba-Sushi. Dieses Jahr hat sie mir Hoba-Blätter geschickt, sodass ich es auch in Tokio machen konnte. Es ist ziemlich kompliziert aber nicht so schwer zu machen.
Zuerst Reis mit Konbu kochen, getrocknete Shiitake-Pilze in Wasser einweichen und sie mit Zucker, Sake und Sojasoße kochen, Garnele und Erbsen mit ein bisschen Salz kochen, Dosenthunfisch mit Zucker, Sake und Sojasoße kochen, Eier mit ein bisschen Sake und Zucker in der Pfanne backen und in dünne Streifen schneiden und Lacks braten.

Wenn das Reis gekocht wird, Reisessig und Zucker umrühren und ins Reis hinzufügen, gut umrühren, mit dem Fächer lüften und abkühlen (Zimmertemperatur). Blätter putzen, Sushi-Reis und die anderen Zutaten aufs Blatt setzen und einwickeln. Mit einem Gummiband befestigen und fertig!

Es braucht Zeit, aber sehr lecker. Man isst es nicht gleich nach dem Kochen, sondern man lässt es im Kühlschrank einen halben Tag oder einen Tag liegen und dann schmeckt es am besten. Mit anderen Fischen wie eingelegte Makrele oder Räucherlachs schmeckt es auch gut. Die Blätter sind nur im Mai und Juni für die Küche zu benutzen, deshalb wird das Gericht normalerweise nur in dieser Zeit gemacht aber manchmal in anderen Jahreszeiten statt Blätter in Cellophan-Folie gewickelt. Das mit Folie kann man auch in Deutschland machen, oder? (andere Zutaten kann man in Asia-Laden kaufen)

20. Juni 2009

Tako-yaki und Tai-yaki

Gestern habe ich mich mit meiner Schwester in Toyosu-LaLaPort getroffen. Es gibt dort viele Modegeschäfte und die Preise sind ziemlich günstig. Mein Lieblingsgeschäft "axes femme" ist auch preiswert. Ich habe dort zwei Pullis gekauft. Mir hat auch ein schwarzes Kleid sehr gut gefallen, aber es war leider zu breit für mich. Meiner Schwester hat eine Hose gut gefallen, aber auch zu groß für sie... Sie hat aber in einem anderen Geschäft zwei Hose und einen T-Shirt für ihren Sohn gekauft.

Wir haben bei einem Tako-yaki (gebackener Krake)-Laden mittaggegessen. Ich habe Tako-yaki mit Lauch und Sojasoße bestellt und für meine Schwester Tako-yaki mit Mentaiko (Rogen vom Alaska-Seelachs, gesalzen und scharf)-Mayo-Soße. Meine waren sehr lecker aber ich hasse Mayo...


Nach dem Abschied von meiner Schwester bin ich nach Ikebukuro gefahren und habe im Seibu-Kaufhaus "Tai-yaki (Meerbrassengebäck)" gekauft. Die Wörter "Tako-yaki" und "Tai-yaki" klingen ähnlich, weil beide das Wort "yaki" enthalten. "Yaki" ist eine Flexionsform vom Verb "yaku (braten, backen, rösten, toasten)" und man benutzt "yaki" normalerweise nicht allein (oft mit einem Substantiv oder mit einer Verbalendung benutzt). Gebratenes Fleisch ist auf Japanisch "Yaki-niku" und gebratene Nudeln sind "Yaki-soba". Ob "yaki" am Ende oder am Anfang steht, ist von Wörtern abhängig.

"Tai-yaki" ist (normalerweise) Süßigkeit. Ein traditionelle Tai-yaki ist mit An (Anko) gefüllt, aber heutzutage gibt es mehrere Varianten von Füllungen z.B. mit Vanillencreme, mit An und Frischkäse, mit Schokoladencreme, mit Kirschblüten-An, mit Matcha, mit Kastanien oder mit Gemüse.

Seit einigen Monaten sehe ich viele neue Taiyaki-Läden und ich fand es seltsam, dass Tai-yaki jetzt in der Mode ist. Aber jetzt habe ich verstanden. 2009 ist das 100. Jubiläum für Tai-yaki. Ein Geschäft, das "Naniwa-ya" heißt (in Azabu-juban in Tokio) hat vor 100 Jahren die Süßigkeit in Form einer Meerbrasse erfunden. Da Japaner mögen, von einem Jubiläum einen neuen Trend zu machen, werden viele Taiyaki-Läden dieses Jahr neu eröffnet. Ich habe ferngesehen, dass man eine neue Art Tai-yaki, d.h. weißes Tai-yaki aus Tapioka-Mehl erfunden hat (und gleich in die Mode gekommen) und dass, bei einem Laden sogar Tai-yakis mit Soft-Eis verkauft werden! Wenn ich solche Tai-yakis probiert habe, werde ich hier berichten.

16. Juni 2009

Karaoke & Puris

Karaoke in Shibuya mit Nicole und Martina.

Nicole war zum ersten Mal in einem Karaoke aber hat gut gesungen. Martina hat sogar japanische Lieder gut gesungen. Das Karaoke, "Karaoke-Pasera-Resort Shibuya" war sehr schick und das Essen war auch lecker. Die Spezialität vom Karaoke ist den Hachiko-Honey-Toast, aber wir hatten eher Lust auf warmes Essen und haben Omelet-Reis gegessen.

"Honey-Toast-Statue!"

Wir haben englische und japanische Lieder gesungen und unser letztes Lied war "Attack No.1". Wir haben ganz viel gelacht.


Danach sind wir in eine Spielhalle in Center-gai Purikura-Fotos machen gegangen. Die Purikura-Maschine hat viele schöne und komische Hintergründe zur Auswahl und wir haben eine schöne und zwei komische Hintergründe ausgewählt. Das war sooooo lustig mit der Waschmaschine und Toilette auf den Bildern! Wir haben die Fotos mit vielen Digital-Stempeln noch lustiger gemacht.


Martina ist dann ins Konzert gegangen und ich und Nicole nach Harajuku. Da es Sonntag war, waren sehr viele Leute da. Manche Leute waren sehr schick oder sehr komisch angezogen. Besonders auffällig iat, dass man oft in Harajuku Lolitas oder Gothik-Leute trifft. Aber diesmal haben wir nicht so viele solche Leute gesehen.

In der Takeshita-Street hat mich Nicole zu einem Crêpe eingeladen. Das war sehr lecker. Jedesmal wenn ich in Harajuku bin, habe ich Lust, einen Crêpe zu essen, weil es viele Crêpestände gibt und so süß riecht. Und immer wenn ich bestelle, schwanke ich sehr, weil es eine reiche Auswahl der Geschmäcke gibt. Mit Sahne oder Eis, mit Erdbeere oder Bananen, mit Schokosoße oder Vanillensoße...oder alles? Es ist schwierig, von 20-30 unterschiedlichen Geschmäcken und Kombinationen auszuwählen. Schließlich habe ich mich für ein Crêpe mit Erdbeeren und Sahne entschieden. Das ist eine beliebte Kombination aber ich kaufe selten ein solches. Ich bestelle oft komische Variationen wie Crêpe mit Azuki-Bohnen und Kastanien oder Crêpe mit Karamellpudding. Sayaka ist Abenteurerin und mag etwas neues oder spezielles zu probieren. Aber gestern habe ich so gedacht, "Standard ist immer lecker". Wir waren total satt und konnte kein Abendessen schaffen.

15. Juni 2009

Hortensienfest in Bunkyo-ku (Bunkyo Ajisai Matsuri)

Am Sonntag habe ich mit Nicole und Martina das Hortensienfest am Hakusan-Schrein in Bunkyo-ku (Nordtokio) besucht. Im Juni fahren viele Tokioter nach Kamakura (südwestlich von Tokio), um Hortensien zu schauen, aber der Hakusan-Schrein war auch schön, obwohl es dort nicht so viele Hortensien wie am Hortensientempel in Kamakura gab.



Meine Lieblingsblumen sind Kirschblüte, Pfingstrose und Hortensie. Ich freue mich jedes Jahr auf Hortensien und ohne Hortensien kann ich die unangenehme Regenzeit nicht ertragen. Es gab am Hakusan-Schrein unterschiedliche Sorten Hortensien. Ich habe von Martina gehört, dass sie auch in Deutschland Hortensien blühen gesehen, aber es gab nur Hortensien, die nur am Rand aufgeblüht haben (wie auf dem linken Foto). Solche Sorten heißen auf Japanisch "Gaku-Ajisai". Gaku bedeutet Rahmen und Ajisai ist Hortensie. In Japan blühen mehr "normale Ajisai-Blumen (wie auf dem unteren Foto)" als Geku-Ajisai.

Im Schreingelände gab es auch einen sogenannten Ajisai-Fuji. Er war ein Haufen aus unterschiedlichen Hortensien in Blumentöpfen.

Es gab auch einen Hügel, auf dem ein Mini-Schrein steht. Man sieht da und dort Hortensien.



Es gab auch mehrere Buden und alles war unglaublich billig. Wir haben Kakigoori (geraspeltes Eis mit Sirup) gegessen und das hat nur 100 Yen gekostet. Ich habe mich an meine Kindheit erinnert, weil ich als Kind oft auf Volksfests Kakigoori mit Melonen- oder Erdbeersirup gegessen habe. Das schmeckt immer etwas künstlich aber lecker.


Danach sind wir nach Shibuya gefahren. (Der nächste Eintrag folgt in Kürze!)

14. Juni 2009

Willkommen!!!

Eine Freundin von mir aus Leipzig, Nicole, ist nach Tokio gekommen. Ich habe mich darüber sehr gefreut! Sie studiert Japanologie und als ich in Leipzig gelebt habe, haben wir uns oft getroffen und einander geholfen beim Japanisch- und Deutschlernen. Sie ist zum ersten Mal in Japan und seit einem Monat reist sie von der Kanto-Region bis auf die Kyushu-Insel. Da sie am Mittwoch nach Deutschland zurück fliegt, hat sie noch einige Tage in Tokio, die Sehenswürdigkeiten zu besuchen und Souvenir zu kaufen.

Gestern Abend habe ich in einem Konzert Geige gespielt und Nicole ist hören gekommen. Noch eine deutsche Freundin von mir, Martina, war auch da! Sie war schon mehrmals in Japan und diesmal bleibt sie zwei Wochen in Tokio. Nach dem Konzert sind wir drei gemeinsam mit den anderen Musikern in eine Kneipe trinken gegangen. Das war wunderbar, dass Nicole und Martina sich mit meinen Mitspielern auf Japanisch unterhaltet haben.
Heute besuchen wir gemeinsam das Hortensiefest im Hakusan-Schrein. Das muss sehr schön sein! Darüber berichte ich nächstes Mal.

8. Juni 2009

süße Hamburgers

In Japan gibt es mehrere große Hamburger-Ketten, aber McDonald`s hat auch in Japan den größten Erfolg. Vor allem seit einigen Jahren wird McDonald`s immer stärker und andere japanische und internationale Hamburgerketten sind flau. Um die Situation zu verbessern, hat Eine japanische Hamburger-Kette, die Mos Burger heißt, vor kurzem mit einer Dounut-Kette "Mister Dounut" eine geschäftliche Kooperation geschlossen und eine gemeinsame Marke "Mosdo" gestartet.

Die Hamburgers und Pommes auf dem Foto sind die Produkte von Mosdo, die man bei Mister Dounut kaufen kann. Sie sind keine normale Hamburger, sondern aus süßem Dounut, Schokolade, Creme und Obstsoße. Und sie sind ganz klein. Die Pommes sind auch Dounut aber nicht süß und man isst sie mit Ketchup. Sie haben mir nicht besonders gut geschmeckt, aber ich fand sehr lustig.

Andererseits bietet Mos Burger als Mosdo-Produkt sogenannten "Dounut-Burger" an, aber ich habe ihn noch nicht gegessen. Als ich letztes Mal in einem Mos Burger Restaurant war, habe ich einen Hamburger bestellt, der nur mit einheimischen Zutaten gemacht worden ist. Das Hacksteak aus japanischem Rindfleisch war saftig und das Gemüse war frisch. Es ist ziemlich klein aber die Qualität entspricht dem Preis von 420 Yen (ca.3 Euro).
Matcha-Naturreisflocken-Shake hat mir auch gut geschmeckt. Viele Japaner sagen, McDonald`s ist am billigsten und Mos Burger schmeckt am besten. Ich denke auch so!

Außerdem sind Restaurants von Mos Burger schicker und bequemer. Natürlich die Preise sind viel höher als McDonald`s aber man kann sich dort gemütlich setzen wie in einem Café.

3. Juni 2009

Kamakura

Ich habe einen Ausflug nach Kamakura gemacht. Kamakura ist eine alte Stadt mit vielen Tempeln und Schreinen.

Zuerst habe ich Tsurugaoka-Hachimangu besucht. Es ist ein ca. 1000 Jahr alter Schrein und eigentlich eine von den berühmtesten Sehenswürdigkeiten in Kamakura. Dort kommen immer viele Touristen und Schüler auf der Schulreise.


Als ich im Schrein angekommen bin, hielt man Hochzeit in einem kleinen Palast. Es wurde gerade die Sake-Zeremonie durchgeführt und der Oberpriester und die Miko (Tempelmädchen) haben dabei gedient. Daneben haben drei Hofmusiker altjapanische Musikinstrumente gespielt. Es war für mich ein bisschen ungewöhnlich, dass die Braut ein rot-schwarzes Kimono trug. Normalerweise trägt die Braut ein weißes Kimono (Shiro-muku) auf einer richtigen Hochzeitzeremonie in einem Shinto-Schrein. Auf jeden all war das eine schöne Hochzeit. Die Braut und der Bräutigam wurden sowohl von ihren Gästen als auch von vielen Touristen gefeiert.



Danach bin ich durch eine Gasse, die "Komachi-Dori" heißt, spazieren gegangen. In der Gasse gibt es viele kleine Läden und Imbisse. Man kann dort Souvenir kaufen, shoppen, Tee trinken und naschen. Zum Beispiel Manju auf dem Foto.


Ich habe noch einige Schreine in der Nähe vom Kamakura-Bahnhof besucht. Ein von ihnen war der Tempel "Joei-ji", der als "Botamochi-Tempel" bekannt ist. Botamochi ist Süßigkeit aus Reis und An. Im Jahr 1271 hat eine alte Frau einem Priester, der Nichiren heißt und die Nichiren-Schule des Buddhismus gegründet hat, ein Stück Botamochi gegeben, als er zum Richtplatz mitgebracht worden ist. Es war ein kleiner aber hübscher Tempel. Dort habe ich Broschüre der Stempelsammlung gefunden. Es ist ein Spiel mit einem kleinen Geschenk für Touristen. Da steht, es gibt in fünfzehn Tempeln jeweils einen unterschiedlichen Stempel. Auf der Broschüre gibt es fünf Plätze für Stempel und wenn man fünf Stempel gesammelt hat, bekommt man einen Handyträger von Kewpie-Puppe. Aber die Tempel liegen nicht so nah voneinander und ich hatte keine Zeit, fünf Stempel zu sammeln.

Ich bin auch nach Kita-Kamakura (Nord-Kamakura) gefahren. Es war dort viel ruhiger als in der Nähe vom Kamakura-Bahnhof oder im Tsurugaoka-Hachimangu. Es gab viel mehr Grün und weniger Touristen. Es war total angenehm auf dem Weg zum Meigetsuin-Schrein. Der Schrein ist als Hortensie-Schrein bekannt und im Juni blühen tausend Hortensie auf. Die Hortensien haben sich noch nicht gut gefärbt. Vielleicht in einer Woche werden sie ganz violett oder purpurblau bzw. pink. Dann werden natürlich am Wochenende sehr viele Touristen kommen! Vor mehreren Jahren habe ich diesen Tempel besucht, um Hortensie zu schauen. Die Hortensien waren damals schon gut gefärbt und unglaublich schön aber zu viel Leute... Naja, ich möchte trotzdem nochmal in der besten Zeit der Hortensien kommen, vielleicht nicht dieses Jahr aber in einigen Jahren!