31. Dezember 2009

Ikaho Onsen

Gestern haben wir einen Tagesausflug nach Ikaho gemacht. Es ist ein Onsen-Ort, der von Tokio 1,5 Autostunden entfernt liegt.

Immer am Ende des Jahres entstehen lange Staus auf den Autobahnen, aber gestern war's nicht so schlimm. Wir haben ca. 2 Stunden gebraucht, aber es war ok. Gegen halb 10 sind wir schon in Ikaho angekommen.

Zuerst haben wir eine Wiese besucht, die "Green-Bokujo (green farm)" heißt. Ich liebe Tiere und es macht mir immer Spaß, Tiere zu betrachten. Die Wiese ist wie ein Tierpark und bietet unterschiedliche Veranstaltungen für die Besucher an. Wir haben Ziegen und Schafe gefüttert, Kühe, Hasen und Pferde geguckt, und eine Schäferhund-Show geschaut. Am Anfang hat ein Schäfer aus Neuseeland den Zuschauern auf Englisch und Japanisch gegrüßt und erklärt, wie Schäferhunde arbeiten sollten. Dann hat er seine Schäferhunde eine Herde von Schafen treiben lassen. Es hat mich überrascht, dass die Hunde so schnell laufen konnten und ihre Arbeit gut geschafft haben.

Im Park gibt es einige Restaurants und Souvenirläden und man kann Produkte der Wiese kaufen und Speise aus frischen Milchprodukten essen. Ich habe warme Milch getrunken. Sie war ohne Zucker aber hat sehr süß geschmeckt!

Zum Mittagessen sind wir in einen Nudelladen gegangen. Nudel der Region ist als "Mizusawa-Udon" berühmt. Normalerweise werden sie mit Sojasoße-Suppe gegessen, aber der Laden bietet unterschiedliche Curry-Nudeln an. Sehr lecker!

Danach sind wir ins Onsen-Viertel gefahren und haben ein Onsen-Hotel, das Ikaho-Shusuien heißt, besucht, aber an diesem Tag war sein Bad nur für seine Hotelgäste offen. Deshalb habe ich ein anderes Hotel angerufen und gefragt, ob wir bei ihm baden dürften. Der Arbeiter sagte, "ja, aber bis 14.45 Uhr". Da wir nur eine Stunde hatten, sind wir sofort dorthin gefahren. Eigentlich hatten wir nur ca. 45 Minuten zum Baden, aber die Quelle war super! Und die japanische Atmosphäre hat mir sehr gut gefallen. Ich wünsche mir, nächstes Mal dort zu übernachten!
Nach dem Baden sind wir im Ikaho-Zentrum gebummelt. Es gab lange Steintreppen und dort bummelten viele Touristen. Wir sind von unten nach oben gelaufen. Es war eine gute Bewegung und ich fand es schön, von oben die Steintreppen mit vielen hübschen Souvenirläden zu schauen. Ich glaube, es ist auch für ausländische Touristen ein interessanter Ort.







-Webseiten-

"Green-Bokujo" (Japanisch)
www.greenbokujo.co.jp
Curry-Nudelladen "Yuki-an" (Japanisch)
http://r.tabelog.com/gunma/A1004/A100401/10007837/

Onsen-Haus "Oyado Tamaki" (Englisch)
www.oyado-tamaki.com/english

Onsen-Haus "Ikaho-Shusuien" (Japanisch)
www.syusuien.com

24. Dezember 2009

Weihnachten!!

Frohe Weihnachten aus Tokio!

Es ist typisch in Japan, am Heiliger Abend Erdbeertorte zu essen.
Die Gewohnheit entstand und verbreitete sich in den siebziger Jahren. Man sagt, da Japaner oft auf ihrer Geburtstagsfeier Erdbeertorte (oder andere Sorte Torte mit frischem Obst und Sahne) essen, haltet man die Idee für normal, zum Geburtstag von Jesus mit einer Erdbeertorte zu feiern.

In Japan kann man auch europäische weihnachtliche Süßigkeiten wie Christstollen oder Panettone kaufen.

Die Bilder mit Vögeln sind von einem Online-Spiel, das "Torinesia" heißt.
Ich spiele es seit einigen Monaten und jetzt findet dort eine Weihnachtsparade statt. Ganz hübsch, oder?


Ich halte eine Familie mit drei weißen Vögeln.
www.torinesia.com (only japanese)

9. Dezember 2009

7-5-3-Fest

Die Fotos sind vom 7-5-3-Fest von meinem fünfjährigen Neffen.

Das 7-5-3-Fest ist laut Wikipedia;

„Shichi-go-san (wörtlich „Sieben-fünf-drei“) ist ein Fest für Kinder in Japan, wenn diese ein bestimmtes Alter erreicht haben (drei und fünf für Jungen, drei und sieben für Mädchen). Es findet am 15. November jeden Jahres statt.
Die Kinder werden am Shichi-go-san von ihren Eltern zum Shintō-Schrein begleitet. Am Schrein wird dann aus Dankbarkeit für das bisherige Glück und für zukünftige Gesundheit und Sicherheit gebetet. Zudem ist es Sitte, den Kindern rot-weiße Zuckerstangen namens Chitose-ame (wörtlich "Tausend-Jahr-Bonbon") zu kaufen“

Meine Schwester hat ihren Sohn zum Yasukuni-Schrein mitgebracht.
Sie hat gesagt, es gab dort nicht so viele Kinder vom 7-5-3-Fest. Vielleicht besuchen viele Familien zum Beispiel den Suitengu-Schrein oder andere Schreinen, die fürs 7-5-3-Fest geeigneter sind.

Er posiert wie einen Kabuki-Schauspieler.

Die Tüte von Micky Mouse, die er trägt, ist Chitose-ame-Bonbon. Chitose-ame in einer langen Papiertüte ist typisch vom 7-5-3-Fest!


und die Studiofotos... Ich mag den Papierschirm!

24. November 2009

Ich habe mit meiner Familie das Onsen-Haus "Saya-no-Yudokoro" in Itabashi-ku besucht.
www.sayanoyudokoro.co.jp

Nicht so bekannt für Ausländer, aber es gibt auch in Tokio viele heiße Quellen.
Sie sind nicht so herrlich wie Quellen in Onsen-Städten wie Hakone oder Nikko, aber günstig und leicht erreichbar.
Allerdings muss man darauf aufpassen, ob es wirklich Thermalquelle ist. Es gibt sogenannte "Super-Sento (Sento bedeutet Badehaus)" und manche von ihnen benutzen normales warmes Wasser. Also, kein authentisches Onsen und keine medizinische Wirkung.

Saya-no-Yudokoro ist ein echtes Onsen-Haus von einer natürlichen heißen Quelle.
Im Badezimmer gibt es einige Badewannen und Whirlpool, Waschplätze und Sauna.
Dahinter gibt es Freiluftbäder.
Vor allem lustig fand ich drei große Töpfe im Freien, in den man baden kann.
Der Topf ist groß genug für eine Person allein oder mit ein kleines Kind.
Ganz hinten gab es ein Dampfbad mit Kräuter.
Das war nicht zu heiß und sehr angenehm.

Nach dem Baden haben wir in einem Restaurant im Onsen-Haus besucht und jeder hat Soba-Nudeln mit einem Mini-Donburi (Reisgericht) bestellt.
Die Soba-Nudeln waren 100 % aus Buchweizen (Normalerweise ist das Mischungsverhältnis 50-80 %).
Deswegen waren sie zäh und rochen stark nach Buchweizen. Mir haben sie so gut gefallen, dass ich mir wünsche, dass wir manchmal dort kommen, um nicht nur das Onsen, sondern auch die Soba zu genießen.

16. November 2009

Doughnuts aus Soja

In Kichijoji habe ich mich mit einer Freundin von mir getroffen.

Sie hat mich in ein neues Doughnut-Geschäft mitgebracht.
Das heißt Hara-Doughnuts. Es macht Doughnut aus Sojabohnenmilch und Okara (Reste von der Tofu-Produktion). Solche Doughnut ist auch in Japan besonders.

Das Geschäft hat einen Stand zum Mitnehmen und daneben ein kleines Café, das "Harappa (ebenes Grasland) " heißt.

Im Obergeschoss, in dem wir gesessen haben, war's sehr angenehm. Wir fanden das Innenarchitektur und das Geschirr sehr hübsch.

Wir haben uns Doughnut mit schwarzen Sojabohnen und Kinako (Sojabohnenmehl) ausgewählt. Das heißt, wir haben viele Sojabohnen eingenommen. Gesünder als normale Doughnut, nicht wahr?
Die Doughnut war sehr leicht und weich wie Biskuitkuchen.



Danach haben wir uns in mehreren Geschäften umgeschaut. In Kichijoji gibt es wirklich viele kleine hübsche Geschäfte. Da wir diesmal nur in eine Straße bummeln konnten, haben wir uns versprochen, uns wieder in Kichijoji zu treffen und gemeinsam Tee trinken und shoppen.


Ach, das ist auch in Kichijoji. Die Bäckerei Linde liegt in "Sun-Load". Einmal habe ich dort ein deutsches Brot und Brezeln gekauft.

15. November 2009

In Hikarigaoka

In manchen Geschäften, Kaufhäusern und Einkaufszentren ist's schon ganz weihnachtlich dekoriert.

Auch dort in einem Shopping-Center in Hikarigaoka. Im Treppenhaus findet man manchmal Veranstaltungen für kleine Kinder statt, deswegen ist die Weihnachtsdeko eher kindisch.



Es gibt viele Restaurants und Fast-Foods im Shopping-Center. Diesmal haben wir ein neues Restaurant entdeckt. Ein Spezialrestaurant für Omelett-Reis (auf Japanisch heißt "Omu-Rice").

Omu-Rice ist ein Omelett mit Reisfüllung und das Reis wird normalerweise mit Hühnerfleisch, Zwiebel und anderem Gemüse gebraten und mit Ketchup gewürzt. Das Spezialrestaurant bietet sehr viele Sorte Omu-Rice an, zB. Omu-Reis mit Kotelett, mit Hacksteak, Curry-Omu-Reis, Omu-Reis chinesischer Art usw.



Ich habe Omu-Reis mit Pilzsoße bestellt. Die Eier waren mäßig gebraten und die Soße hat gut geschmeckt, aber das Reis drinnen war nicht so besonders.


In Hikarigaoka gibt es eine super große Wohnsiedlung (Hikarigaoka-Danchi) und in der Nähe vom Shopping-Center liegt ein großer Park (Hikarigaoka-Koen). Ich hatte keine Zeit, in den Park zu gehen (ich komme manchmel dort), aber die Bäume in der Straße zum Park sind gelb gefärbt.

11. November 2009

Der Vergnügngspark am Tama-Center-Bahnhof

Vielleicht interessieren sich Hallo-Kitty-Fans für den Vergnügngspark?

Das ist Sanrio Puroland, das die Firma von Hallo-Kitty betriebt. Dort kann man mit Hallo-Kitty oder mit anderen Figuren von Sanrio "spielen".

Leider bin ich nur zufällig am Park vorbeigekommen und kann nicht berichten, wie das Land ist (außerdem bin ich kein Hallo-Kitty-Fan). Ich kann nur die Adresse von seiner Webseite geben;

http://www.puroland.co.jp/


Es steht, man kann auch im Puroland eine Hochzeitsfeier machen. Das wäre aber interessant.

Foto unten; am Tama-Center-Bahnhof


Am Abend habe ich in einem Sushi-Restaurant gegessen. Das Essen in einer Schale ist "Chawan-mushi", gedämpftes Eiergericht mit unterschiedlichen Zutaten z.B. Garnele, Shiitake-Pilz, Ginkgonuss. Das auf dem Foto war mit Yuzu-Zitrone. Sehr aromatisch und lecker.

2. November 2009

Das beste Mame-Daifuku

Endlich habe ich Daifuku von "Kitaya" gekauft.

Das Geschäft liegt in Nishi-Ogikubo und manchmal komme ich dort vorbei, aber immer habe ich nur gesehen, dass es vorm Geschäft steht, "Heute ist Mame-Daifuku ausverkauft".

Mame-Daifuku ist mit An und gekochten Roterbsen gefülltes Mochi, nämlich Daifuku mit gekochten Roterbsen.

Meine Bekannte sagte, Daifuku von Kitaya ist sehr populär und bis gegen Mittag wird alles verkauft. Wenn man es kaufen will, muss man vormittag kommen.

Gestern hatte ich etwas zu tun in der Nähe von Nishi-Ogikubo und als ich gegen 11 Uhr am Geschäft vorbeigekommen bin, gab es noch Mame-Daifuku. Endlich habe ich es erworben!

Das war nicht so süß wie normale Daifuku. Und ich habe nie solche Daifuku mit so vielen Roterbsen gesehen. Ich verstehe, warum das Daifuku sich so gut verkauft.

28. Oktober 2009

Herbststimmung

Entschuldigung für die lange Pause! Jetzt kommt der neue Eintrag!

Es wird langsam kälter, aber gestern hatten wir richtig sonniges, warmes Wetter. Es war wirklich ein gutes Ausflugswetter!

Unser Ziel war Chichibu, der Ort, der von Tokio 2-3 Autostunden entfernt liegt. Viele Berge, voll Natur. Am Bergfuß waren die Blätter noch nicht perfekt gefärbt, aber tief in den Bergen konnte man die schöne Herbstfärbung genießen.

Am Abend sind wir an den Mitsumine-Schrein in West-Chichibu gefanren. Er liegt in 1100m Meereshöhe und die Straße zum Schrein war sehr steil und dunkel. Je höher wir fuhren, desto kälter wurde es. Als wir dort angekommen sind, war es schon ganz dunkel. Es gab auch dort viele Bäume mit roten und gelben Blättern.

Besonders schön fand ich, dass sie im Dunkeln beleuchtet wurden. Es wurde auch ein Haus mit einem strohgedeckten Dach ausgestellt.


Danach sind wir ein Onsen-Haus besucht. Es gab eine riesige Badewanne aus Hinoki-Baum und eine kleinere (aber schon groß) aus Gesteinen in der Frauenabteilung (wahrscheinlich auch in der Männerabteilung). Das Bad war wirklich groß, aber ich war der einzige Gast in der Frauenabteilung, bis eine Frau eine Weile später ins Bad gekommen ist. Das war wirklich glücklich, ein so großes Bad fast allein benutzen zu können.

Auf dem Heimweg haben wir in einem Sanuki-Udon-Restaurant gegessen. "Sanuki" ist einer ehemaligen japanischen Provinz und die jetzige Kagawa-Präfektur auf Shikoku-Insel.
In Tokio gibt es auch viele Sanuki-Udon-Restaurants und viele von ihnen sind Self-Service. Man bestellt die Nudeln, bekommt die Nudeln, nimmt selber Beilagen (bei diesem Restaurant waren unterschiedliche Tampura angeboten), dann bezahlt an der Kasse. Es ist ganz praktisch, oder? Lecker, schnell, billig.


Zu Hause habe ich recherchiert, ob es diese Udon-Kette auch in der Nähe von mir gibt. Leider nicht ganz nah aber in Ikebukuro und in Shinjuku. Na ja, nicht so weit aber ich kenne schon, dass es in Shinjuku oder Ikebukuro einige solche Sanuki-Udon-Ketten gibt...

4. Oktober 2009

Sushi in Tsukiji

Meine Familie hat sich am Wochenende getroffen und meinem Vater zu seiner Pensionierung gratuliert.

Da meine Schwester zwei kleine Kinder hat, haben wir ein Zimmer von einem Sushi-Restaurant in Tsukiji reserviert, um andere Gäste nicht zu stören. Es war ein ziemlich großes Zimmer mit Tatami und sehr angenehm.

Das Essen war auch lecker. Wir haben "Tokujo-Sushi (höchste Qualität) " bestellt. Dazu wurden auch "Chawan-mushi (gedämpftes Eiergericht), Miso-Suppe und Yuzu-Eis (Yuzu ist japanische Zitrone) serviert. Alles hat uns toll geschmeckt.




Wir haben zusätzlich zwei Kaisen-Don (Sushi-Schüssel) bestellt, weil es eine Spezialität vom Restaurant ist. Das habe ich nicht gegessen (war total satt) aber musste sehr lecker sein.


"Sushiiwa" in Tsukiji
http://www.sushiiwa.co.jp