30. Oktober 2008

10 Tage in Tajimi (5) -lecker-

Als Abschluss des Berichts aus Tajimi stelle ich euch regionale Spezialitäten und etwas leckeres vor.

Gohei-Mochi
Gohei-Mochi ist am Holzspieß gebratene Reisklumpen, die Spezialität in der Gifu-Kiso-Region. Man formt Reis rund, sodass es wie Münze aussieht (vielleicht Münze für Götter?). Während des Backens auf Holzkohle werden die Stücke am Spieß mehrmals in Soße aus Miso, Walnuss, Zucker, Sojasoße und Sesam eingelegt. Ich mag das Gericht sehr und finde sehr schade, dass man es nicht in Tokio essen kann.


Matsutake

Meine Eltern haben ein Stück Matsutake-Pilz aus Hirugami geschenkt bekommen. Nur ein Stück? Ja, das ist der teureste Pilz in Japan und kostet 120 tausend Yen pro Kiro (Ein großes Stück wiegt etwa 100-150g). Der Duft war besonders! Und hat sehr gut geschmeckt.


Kuri-Kinton
Süßigkeit aus Kastanien, die haupzsächlich in der Region gegessen wird. Ich mag besonders Kuri-Kinton vom Geschäft Suya. Nicht zu süß und schmeckt fein. Ich finde auch das Geschäft selbst sehr schön. Auch die Packung!

Inari-Sushi

Es ist in Aburaage (frittierter dünner Tofufladen) gefülltes Sushi-Reis. Das ist keine regionale Spezialität, sondern überall in Japan gegessen.

Ich habe ein neues Rezept für reckeres Inari-Sushi bekommen und habe mit meiner Mutter probiert zu kochen. Aburaage wird mit Zucker und Sojasoße gekocht. Normalerweise macht man Sushi-Reis mit Essig, Zucker und ein bisschen Salz, aber nach dem Rezept braucht man keinen Zucker. Stattdessen muss man Aburaage sehr süß kochen.
Das war sehr lecker und hat mir und meinem Vater, die normalerweise nicht besonders gerne Inari-Sushi essen, super gut geschmeckt.


Im Garten von meiner Mutter habe ich schöne Blumen gefunden. Sie liebt und sammelt Pflanzen von Bergen und gibt sich viel Mühe für die Pflege. Im Frühling wird ihr Garten voll Blumen. Ich hoffe, ich werde es nicht verpassen.

Kommentare:

Momo-chan hat gesagt…

Hallo Sayaka! ^u^

Vielen Dank dafür, dass du so fleissig bist und so viel schreibst! Ich LIEBE Inari Sushi *__* Ich mag Tajimi jetzt schon und werde es bestimmt besuchen, wenn ich wieder länger in Japan bin!!!

Viele liebe Grüße

Deine Martina

sayaka hat gesagt…

Hallo Martina,

das Rezept war wirklich gut. Aburaage war zu süß gekocht und Sushi-Reis ohne Zucker war zu sauer. Aber der Kontrast von süß und sauer macht super leckeres Inari-Sushi!

Viele liebe Grüße von deiner Sayaka