27. Oktober 2008

10 Tage in Tajimi (3) -Café, Bäckerei-

Galerien besuchen ist eine große Vergnügung in Tajimi.
Es gibt viele kleine Galerien, die Porzellan oder handgemachte Waren handeln. Galerien zu führen ist besonders in Tajimi wie ein Hobby von Reichen, die junge Künstler unterstützen. Sie bauen schöne und eigenartige Galerien und bieten Künstlern und Handwerkern den Ort für die Ausstellung (natürlich auch für den Verkauf) an.

Auch besonders in Tajimi ist, viele Galerien haben ein kleines Café oder Restaurant daneben, sodass die Besucher nicht nur schauen sondern auch etwas trinken oder essen können.

Die Galerie "Akari-ya", die ich mit einer Freundin besucht habe, ist auch eine solche. Es ist zwei restaurierte alte japanische Häuser mit einem kleinen Garten. Das größere Haus ist Galerie und das andere ist Café. Da es bald Halloween ist, war es drinnen mit Kürbis, Puppen von Hexen, Skelette und Taranteln und künstlichem Spinnennetz aus Watte dekoriert. Die Kellnerinnen trugen Kimono oder Hexenkostüm. Ich habe vietnamesischen Kaffee bestellt. Er wurde mit der japanischen Teetasse serviert. Es war eine neue Entdeckung, dass japanische Teetassen auch zum Kaffee passen.


In der Nähe vom Galerie-Café gibt es eine interessante Bäckerei "Tofu-tei". Das Gebäude sieht wie ein japanisches Süßwarengeschäft oder ein solches aber gar nicht eine Bäckerei aus, oder? Dort wird halb-japanisches Brot gebacken wie das Brötchen mit schwarzen süßen Bohnen und Matcha-Crème auf dem Foto. Ich mag sowohl solches Brötchen japanischer Art als auch deutsches Brot.


Auf der sogenannte Oribe-Street gibt es viel zu sehen. Galerien, Porzellanläden, Boutiquen und Süßwarengeschäfte. Die Oribe-Street ist nicht nur von Touristen aber auch Bewohnern sehr beliebt. In der Gegend sind fast alle Gebäude im japanischen Stil gebaut. Es herrscht Harmonie mit Minoyaki-Porzellan.

Kommentare:

Elisa hat gesagt…

HEy Sayaka!

Vielen Dank für deine, wie immer, sehr interssanten und unterhaltsamen Berichte :o)
Ich finde es toll, dass es in Tajimi so viele Galerien gibt und die reicheren Leute den Künstlern die Möglichkeit geben, dort Ihre Werke auszustellen. In Deutschland gibt es glaube ich nur wenige Leute, die so etwas machen würde...als Hobby.. privates Geld investieren, um Künstler derart zu unterstützen. Hier sind die Gelder für Kunst und Kultur im Allegmeinen ja sehr knapp bemessen.

Ich bin ja mal gespannt wie deine selbstgemachte Schale aussehen wird!

Ganz liebe Grüße und bis bald, ELisa

sayaka hat gesagt…

Hallo Elisa,

vielen Dank für dein Lob!
Ja, ich finde die Investitionen auch sehr toll (schöner als Aktienhandel!). Ich glaube, es ist in anderen Städten seltener.
Die Unterstützer sagen, es ist eine große Freude zu sehen, dass ihre Künstler sich immer weiter entwickeln.

Viele liebe Grüße von Sayaka