27. September 2008

nach Hakone (2)

Das ist das Fujiya-Hotel in Miyano-Shita, das älteste Resort-Hotel in Japan und eine Landmarke in Hakone. Seit der Gründung 1878 hat das Hotel viele Prominente aus Japan und aus aller Welt empfangen z.B. Charles Chaplin, Helen Keller, der amerikanische Ex-President Eisenhower, John Lennon und Yoko Ono.
Die japanische Kaiserfamilie hat auch einige Male das Hotel besucht.


Die Architektur ist europäisch-japanischer Stil und es herrscht eine nostalgische Atmosphäre der Meiji-Zeit. Nicht nur Hotelgäste, sondern auch viele Touristen kommen ins Hotel, um die historischen Gebäude zu sehen.


Nach dem Check-in gingen wir in der Umgebung spazieren. Den Fluss entlang gibt es einen engen Spazierweg. An der anderen Seite habe ich ein altes Onsen-Denkmal gesehen, das vom ehemaligen Shogun Hideyoshi Toyotomi gebohrt wurde. Er hat das Onsen machen lassen, damit seine Soldaten sich vor dem kommenden Kampf erholen konnten.

Von 16 Uhr an haben wir an einer Besichtigungstour vom Hotel teilgenommen. Ein alter Hotelangestellter hat den Gästen den Festsaal, das große Esszimmer und ein der elegantesten Zimmer gezeigt und von der Geshichte der Hotels erzählt.
Das Esszimmer war fantastisch! Auf der Zimmerdecke sind über 600 Sorten Blumen von den japanischen Alpen gemalt. Die Wände sind auch von vielen Bildern und Schnitzereien dekoriert. Es gab bunte Schnitzereien des Gesichts mit einem Schnurrbart (wahrscheinlich Gesicht des zweiten Hotelmanagers, der einen herrichen Schnurrbart hatte). Der Hotelangestellte hat uns so erklärt "Der zweite Hotelmanager hat sein Gesicht an den Wänden machen lassen, damit keine Angestelte trödelten". Witzig!

Der Festsaal mit farbigem Glas war auch stilvoll.


Das Hotel hat mehrere Gebäude. Unser Zimmer war im Gebäude, das "Hana-Goten (Blumenpalast)" heißt. Jedes Zimmer hat einen Blumennamen und ein Bild von der Blume. Unser Zimmer war "Momo (Pfirsich)". An der Wand und an der Tür sind die Bilder von Pfirsichblüten gehangen. Der Schlüsselanhänger hat auch das gleiche Bild wie die Tür.

Da vom Wasserhahn heißes Onsen-Wasser aus der heißen Quelle läuft, können die Gäste nicht nur im gemeinsamen großen Bad sondern auch in der Badewanne in eigenem Zimmer Onsen genießen. Außerdem hat das Hotel ein Schwimmbad mit Onsen-Wasser, eine Kapelle (Hochzeit findet manchmal im Hotel statt), ein Ausstellungsraum der Geschichte des Hotels, japanischer Garten, Restaurant, Café und Bäckerei.

Ich sage, das war ein sehr interessantes und angenehmes Hotel!

Der nächste Eintrag fängt mit dem Spaziergang durch den japanischen Garten an.

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