5. Mai 2008

Panda-Diplomatie

Am kommenden 6.5. kommt der chinesische Staatspräsident Hu Jintao (auf Jap. Ko Kinto) nach Japan, und am 7.5. findet die Gipfelkonferenz mit dem japanischen Ministerpräsident Fukuda statt. Diskutiert würde über schwierige Themen; z.B. über das Besitzrecht des Gasfelds imOstchinesischen Meer, über die Sicherheitsprobleme der chinesischen Produkte usw.

Aber jetzt taucht plötzlich ein neues Thema auf; nämlich, Panda.

Vor einer Woche starb ein Panda im Ueno-Zoo(Tokio). Er wurde 1972 im Jahr der Wiedereröffnung der diplomatischen Beziehungen zwischen China und Japan als "Symbol der Freundschaft" von China geschenkt, und das war der einzige Panda, den Japan besitzte. Andere acht Pandas in Japan sind nur von China "ausgeliehen" (jährlich ca. einhundert Millionen Yen pro Panda bezahlt). Deswegen war der Tod des Pandas von vielen Medien groß berichtet, und viele Japaner trauern jetzt noch.

Die Medien berichten auch, der japanische Ministerpräsident Fukuda zielt darauf, dass China bei der Gipfelkonferenz damit einverstanden wird, noch ein Paar Pandas Japan auszuleihen. Da die jetzige Unterstützungsrate fürs Fukuda-Kabinett auf unter 20% zurückgegengen ist, hofft er, dass eine erfolgreiche Panda-Diplomatie das japanische Volk positiv beeindruckt.

Tatsächlich finden es viele Japaner schade, dass der Ueno-Zoo einen lieben Schatz verloren hat. Neue Pandas würden sicherlich willkommen. Aber es ist gefragt, ob man Panda als politisches Mittel behandeln sollte.

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